So it is finally done. It`s such a great and strange feelling to finish a long term project! After trying so hard for so long I´m just super happy now!
The first time I saw the boulder was many years ago when I just started climbing. I went there with the guys and never would have dreamed of to climb that boulder one day.
In 2014 I was looking for a project at home and something to train outside. I thought it would be cool to have a boulder with hard moves on which you can train a bit in the winter time. I always prefer climbing outside than go to a gym to train there. I`m just more motivated outside than in a noisy and dusty gym.
So I went there with a friend the first time but everything was wet and I wasn`t able to do a move. But it was ok for me because I had no expectations. The second time I went to the boulder was with Matti and I tried the moves and everything was dry at that time. After a short time I did all the moves and I made a go and did it. That was really funny and unexpected. After sending the second part my project to train in was gone and I needed something new so I thought I could try the first part what is maybe 8A+. And after sending the second part in almost one day I thought 8A+ could be possible..hihi.
That was maybe a bit too optimistic:) I really wasn`t able to do a single move! The moves were so big and powerful and just really not my style! Alone the first move is super long to a small open crimp. After that you have to do a toehook and go into an undercut which is pretty small too, then you release the toehook and have to hold the big swing with the undercut and the open crimp. That was for sooo long the moves I just was to weak for. So I trained more and recreated the boulder in our home gym. After 2 years I was finally able to do the moves but there was still the problem of putting part1 and part2 together. The hole boulder has got 15 moves and a final jump.
The last 2 months the weather was so good and dry that it was possible for me to really focus on it. During the last weeks the hole thing changed from a physical to a mental problem. I knew that I was able to do it now but I fell so much times 3 moves before the end. I got really bad back pain because of the long moves I think. The nights began to be pretty long and sleepless and I was almost on the point to give up.
Last friday I then I gave me a last chance to do it and I did it:) Matti and I went up to the boulder I warmed up a bit and just did it in the first go. That was really cool and strange at once :)
Montag, 27. März 2017
Donnerstag, 26. Januar 2017
Über Frustration und die Einsicht
Über Frustration und die Einsicht
Jeder kennt das: Man nimmt sich die Zeit, nimmt den Aufwand den ein Wochenende draußen bedeutet in Kauf und sieht über die mäßigen Witterungen hinweg. Alles nur um ein paar Projekte abzuknüpfen. Der Kopf ist voll mit Erwartungen und Hoffnungen, was alles möglich sein könnte. Man weis man hat nur 2 Tage, die außerdem im Winter noch kürzer sind. Ein weiterer limitierender Faktor ist natürlich die Haut. Da stellt sich immer die Frage wie viele leichte Boulder man sich gönnen kann um noch genügend Haut für die Projekte zu haben. Leichtere Boulder sind toll um viele Bewegungsvariationen beizubehalten., da man in den Projekten meist nur seine Stärken fördert. Außerdem sind leichtere Boulder gut für den Kopf und die Psyche. Es gibt nichts schönerers als einen Boulder auszusteigen, egal was für ein Grad davor steht.
Man fährt also los mit all den Erwartungen im Gepäck, kommt an, fängt an und merkt: das Gepäck ist zu schwer. Die Last die man sich selbst einpackt drückt so stark, dass man den Boden oft gar nicht verlässt. Der Druck ist zu hoch und der Kopf dadurch nicht frei. Dann braucht es oft nur noch einen kleinen Misserfolg, sei es einen Aufwärmboulder den man nicht schafft oder einen Zug im Projekt, der auf einmal nicht mehr geht und die Frustrationsgrenze ist erreicht. Ist man mal an diesem Punkt und war es vielleicht noch nie, ist der Weg zur Einsicht schwer.
Wenn man allerdings viel draußen unterwegs ist kennt man dieses Gefühl und ein jeder hat seine eigenen Wege damit umzugehen. Ich für mich versuche mir dann deutlich vor Augen zu führen warum ich mir das alles zumute. Warum man bei Minusgraden draußen schläft, mit Frostbeulen an Händen und Füßen von Boulder zu Boulder zieht und die Haut auf den Fingern so lange beansprucht, bis keine mehr vorhanden ist. Man muss niemanden etwas beweisen, man bekommt kein Geld und es hat auch nicht wirklich einen tieferen Sinn. Sport im allgemeinen ist doch eher Sinnfrei und Zwecklos. Also warum tut mich sich dann das alles an? Ich tue es einzig und allein für mich. Aus irgendeinem Grund macht es uns Spaß auf Blöcke zu klettern und aus irgendeinem Grund suchen wir uns dafür auch noch den schwersten Weg aus. Schon ein wenig lächerlich wenn man mal länger darüber nachdenkt. Aber ich bin glücklich dabei, draußen im Wald zu sein und auf kleine Steinblöcke zu klettern. Wenn mich also die Frustration wieder einmal überrennt und ich alles zu schwarz und weiß sehe dann rufe ich mir dieses Gefühl des Glücks zurück in mein Gedächtnis und freue mich daran, dass ich gerade das tun kann was mir, aus irgendeinem Grund, Freude bereitet.
Vielleicht kennt ja von euch jemand den Grund? Vielleicht braucht man diesen aber auch gar nicht, so lange es Spaß macht :)
Hier zwei Bilder aus Cresciano an einem super schönen Wintertag mit viel Sonne.
Jeder kennt das: Man nimmt sich die Zeit, nimmt den Aufwand den ein Wochenende draußen bedeutet in Kauf und sieht über die mäßigen Witterungen hinweg. Alles nur um ein paar Projekte abzuknüpfen. Der Kopf ist voll mit Erwartungen und Hoffnungen, was alles möglich sein könnte. Man weis man hat nur 2 Tage, die außerdem im Winter noch kürzer sind. Ein weiterer limitierender Faktor ist natürlich die Haut. Da stellt sich immer die Frage wie viele leichte Boulder man sich gönnen kann um noch genügend Haut für die Projekte zu haben. Leichtere Boulder sind toll um viele Bewegungsvariationen beizubehalten., da man in den Projekten meist nur seine Stärken fördert. Außerdem sind leichtere Boulder gut für den Kopf und die Psyche. Es gibt nichts schönerers als einen Boulder auszusteigen, egal was für ein Grad davor steht.
Man fährt also los mit all den Erwartungen im Gepäck, kommt an, fängt an und merkt: das Gepäck ist zu schwer. Die Last die man sich selbst einpackt drückt so stark, dass man den Boden oft gar nicht verlässt. Der Druck ist zu hoch und der Kopf dadurch nicht frei. Dann braucht es oft nur noch einen kleinen Misserfolg, sei es einen Aufwärmboulder den man nicht schafft oder einen Zug im Projekt, der auf einmal nicht mehr geht und die Frustrationsgrenze ist erreicht. Ist man mal an diesem Punkt und war es vielleicht noch nie, ist der Weg zur Einsicht schwer.
Wenn man allerdings viel draußen unterwegs ist kennt man dieses Gefühl und ein jeder hat seine eigenen Wege damit umzugehen. Ich für mich versuche mir dann deutlich vor Augen zu führen warum ich mir das alles zumute. Warum man bei Minusgraden draußen schläft, mit Frostbeulen an Händen und Füßen von Boulder zu Boulder zieht und die Haut auf den Fingern so lange beansprucht, bis keine mehr vorhanden ist. Man muss niemanden etwas beweisen, man bekommt kein Geld und es hat auch nicht wirklich einen tieferen Sinn. Sport im allgemeinen ist doch eher Sinnfrei und Zwecklos. Also warum tut mich sich dann das alles an? Ich tue es einzig und allein für mich. Aus irgendeinem Grund macht es uns Spaß auf Blöcke zu klettern und aus irgendeinem Grund suchen wir uns dafür auch noch den schwersten Weg aus. Schon ein wenig lächerlich wenn man mal länger darüber nachdenkt. Aber ich bin glücklich dabei, draußen im Wald zu sein und auf kleine Steinblöcke zu klettern. Wenn mich also die Frustration wieder einmal überrennt und ich alles zu schwarz und weiß sehe dann rufe ich mir dieses Gefühl des Glücks zurück in mein Gedächtnis und freue mich daran, dass ich gerade das tun kann was mir, aus irgendeinem Grund, Freude bereitet.
Vielleicht kennt ja von euch jemand den Grund? Vielleicht braucht man diesen aber auch gar nicht, so lange es Spaß macht :)
Hier zwei Bilder aus Cresciano an einem super schönen Wintertag mit viel Sonne.
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| Matti, Fantoman 7C |
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| Mile, Hannibal Lecter 7B+ |
Mittwoch, 4. Januar 2017
Chironico...
so ist schon eine Weile her, dass Wir unsern Blog mit Leben gefüllt haben.
Aber jetzt und umso mehr...
Diesen Winter wollten wir nicht in die Sonne fliegen, sondern das neue Jahr mit unserem Hund und Bulli starten. Daher entschieden wir uns für Chironico im Tessin. Nachdem man aber nie weis, wie das Wetter so wird, beschlossen wir gemeinsam mit Freunden eine Hütte hu nehmen. Aber unser Bulli kam auch nicht zu kurz.
Mile hatte nach viel Unistress einen super Start in das neue Jahr und konnte viele schöne Probleme lösen und für Sich verbuchen. Starke Nerven musste Mile für die Begehung von The Alphane Moon zeigen. Es ist eine beeindruckende überhängende Linie mit weiten dynamischen Zügen, vielen Hooks und das alles an kleinen Leisten.
Mile's Vorliebe sind zwar Hooks und kleine Leisten, auch der Überhang war für Sie kein Problem, aber mit den weiten Züge hatte Sie schon zu kämpfen. Für Boulderer unter 1,70 m und einer nicht zu großen Spannweite gehört der Boulder nicht gerade zu den leichteren. So musste Mile für den ersten schweren Zug eine Leiste, die eigentlich keine ist, festhalten und weit über den Hook auf die nächste Leiste durchkreuzen.
Nach ein paar Versuchen ging der Zug dann sicher, aber der nächste weite Zug kam gleich anschließend. Nach langer Arbeit hat die Mile dann noch geschaft mit einer Hand am Abschlusshenkel abzufliegen.
Dann zum Jahresanfang und mit cuts an den Fingern, konnte Mile sich Ihren Traum erfüllen und sicher den Abschlushenkel halten. Was für ein start ins neue Jahr...
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| The Alphane Moon (8A/8A+) |
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| The Alphane Moon (8A/8A+) |
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| Probe in Komilator, (7C+) |
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| Hebelgesetz, (7A) |
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| Hebelgesetz, (7A) |
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| Il brillo parlante, (7C) |
Auch ich war nicht untätig und versuchte mich wieder in Second Life, naja...leider konnte ich nicht über die letzten schweren Züge hinaus bouldern und so beschloss ich lieber wieder mehr zu bouldern undweniger zu projektieren. Kann ich jedem, der gerade in irgend einen Projekt festsitzt nur empfehlen. Geht bouldern, tut gut. ;)
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| Second Life |
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| Matti, Brechstange (7C) |
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| Brechstange (7C) |
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| Prime Rib, (7C) |
und viele weitere Boulder..
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| Smemory, (7A) |
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| Smemory, (7A) |
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| Super Sizeme (7A+ / 7C+?) |
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| Super Sizeme (7A+) |
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| Vitruvian Man, (7A), Foto Immi Deiß |
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| Made in Norway (7B), Foto Immi Deiß |
Leider wurde unser letzter Tripin Chironico von den vor Ort wütenden Waldbränden überschattet. Die Maronenwälder in dieser Gegend sind zur Zeit sehr trocken, da kann schon ein kleiner Funke aus einer illegalen Feuerstelle, großen Schaden anrichten. So geschehen auch in Chironico. Während den 8 Tagen, die wir dort waren, waren jeden Tag von morgens bis abends zahlreiche Helikopter im Einsatz. Dank dieser hatte das Feuer den Ort und die Bouldergebiete in Chironico nicht erreicht. Also liebe Kletterer, auch wenn es kalt ist: macht keine Feuer!!
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Bilder von Freunden...
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| Immi Deiß hoch konzentriert |
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| Immi Deiß, Hebelgesetzt, (7A) |
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| Immi in Bottle after bottle, (6C+) ... Haben wir hier gelacht :) |
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| Immi in Vitruvian Man (7A) |
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| Vitruvian Man (7A) |
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| Vitruvian Man (7A) |
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| Jesse in Galileo bis (6A) |
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| Paul Schreier sending Second Life (8B) |
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| Paul Schreier in Second Life (8B) |
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| Johannes Kielmann, Pocket Problem (7C) |
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| Johannes Kielmann, Pocket Problem (7C) |
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| Michi Thalmann, Blochx addiction (8A) |
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| Michi Thalmann, Blochx addiction direct |
Mittwoch, 12. Oktober 2016
Unser Freund Jörg Zeidelhack hat ein schönes Video von der Schwäbischen Alb und den dazugehörigen Locals aufgenommen. Ein Video, dass euch einen kleinen Einblick über die Uracher-und Lenninger Alb und das Donautal zeigt. Ihr werdet selbst sehen, dass es sich auch lohnt mal nicht ins Franken zu fahren.
Viel spaß beim staunen, hier der Clip.
https://vimeo.com/185016466
und bald gibt es wieder mehr von uns...Versprochen!
Viel spaß beim staunen, hier der Clip.
https://vimeo.com/185016466
und bald gibt es wieder mehr von uns...Versprochen!
Dienstag, 2. August 2016
Silvapark
Nach einer etwas längeren Pause hatten wir jetzt endlich wieder die Zeit unseren Bulli auf die Straße zu bringen. Die Wochenenden davor waren voll mit Wettkämpfen die wir entweder betreuen oder schrauben mussten. Felsen hatten wir demnach schon lange nicht mehr unter den Fingern. Nachdem ich auch eine doch 5 wöchige Pause aufgrund einer Fingerverletzung machen musste, war es für mich auch gleich das erste mal wieder überhaupt richtig bouldern.
Da ich auswählen durfte und das Wetter uns so oder so keine andere Wahl lies, stand schnell Silvapark als Ziel fest. Los ging es Donnerstag abend nachdem wir uns auf der Geburtstagfeier meiner Mama lecker gestärkt hatten und noch ein bisschen altes Geschirr auf dem Polterabend meiner Freundin losgeworden waren. Wir kamen recht spät an der Silvrettahochstraße an und mussten so nichts zahlen (ca. ab 20 Uhr sind die Schranken offen). Unser Bulli konnte hier mal wieder seine alten Rohre durchpusten und brachte uns dann endlich um 2 Uhr nachts auf die Liftstation.
Am nächsten Morgen weckten uns die Sonnenstrahlen sehr früh und so gab es schon um halb 8 den ersten Kaffee und die nächsten Tage wurde das nur noch früher! Nicht so meine Zeit aber irgendwie konnte man länger schlafen. Außerdem war es doch sehr warm und man musste die kühlen Stunden am Morgen nutzen da es während der Mittagszeit nicht ideal für kleine Leisten war. Das hatten wir aber leider erst später gemerkt.
Am Freitag wollten wir zum Aufwärmen an den Anam Cara Block. Dort in der Nähe gab es noch eine 7B, die wir nicht kannten (Sprengfreie Zone). Das war echt ein schöner Boulder, nur haben wir etwas länger als gedacht gebraucht, bis Matti die tolle Toehook-Lösung gefunden hatte.
Danach wollten wir an den Beachblock. Dort hatten wir noch nichts gemacht und die Boulder sahen wirklich toll aus. Oben angekommen stellten wir dann aber leider fest, dass es viel zu warm war. Bis wir das aber wirklich einsahen hatte wir schon einige Haut auf den Leisten von Krieger des Lichts (7C+) gelassen. Uns blieb erst mal nichts anderes als ein kleiner Mittagsschlaf. Frisch ausgeruht sind wir dann runter zum Shining (7C+). Das ist eine Hammer Linie! Wohl desshalb auch der bekannteste Boulder im Gebiet. Wir waren aber doch schon etwas fertig und boulderten so nur die Züge aus. Das ich schon etwas erschöpft war merkte ich auch beim Abstieg wo ich ein etwas unschönen Abgang von einem Absatz hinlegte. Bis auf eine Beule am Kopf und einen bisschen blauen Fuß hatte ich aber noch mal Glück. An meinen Laufkünsten kann ich wirklich noch arbeiten. Zum Glück hatte ich kurz vorher entschieden, dass Matti lieber unsere neue 7D Kamera auf den Rücken nimmt...ich muss es wohl geahnt haben :)
Am Abend kamen dann noch Kathrin, Michi und Dani. Der Parkplatz hatte sich schlagartig gefüllt, er ist aber auch nicht übermäßig groß und im Gebiet verteilt es sich recht gut.
Wie schon erwähnt war der Start am nächsten Morgen auch nicht später, wir waren schon um 9 Uhr auf dem Weg ins Gebiet. Das muss man sich mal geben, ganz schön motiviert würde ich sagen :)
Die kühlen Morgenstunden waren aber sehr angenehm und wir konnten nun Krieger des Lichts richtig versuchen. Matti und die anderen Jungs versuchten es mit der Lösung Hände so weit wie möglich hoch und dann Füße kommen lassen. Wir Mädels konnten das aufgrund unserer eher kürzeren Körpergröße nicht. Wir entschieden uns für kleine Leisten festhalten, Füße kommen lassen und Hook weit über den Kopf. Ich hatte dann sogar noch einen echt guten Go, dabei blieb es dann aber auch.
Als nächstes versuchten die anderen Zwiederwurzn, Second Skin und noch ein paar, die wir schon hatten. Ich machte mit Matti zusammen noch leichtere, aber nicht weniger schöne Boulder. Unser Plan war in den kühleren Abendstunden noch mal zum Kriger des Lichts zu gehen, nur hatten wir da noch nicht die schwarze Front gesehen, die auf uns zuzukommen schien. Kurzerhand entschlossen wir also dann doch lieber runter zu laufen und in den unteren Gebieten was zu machen, von wo aus wir schneller am Auto sind. Von meinem letzten Besuch hatte ich noch eine Rechnung mit Niviuk (7C+/8A) offen, also versuchte ich ein paar Züge. Matti und die anderen boulderten die Flechtenkante (7C) aus. Wir hatten aber alle nicht sehr viele Versuche da die schwarze Front uns doch noch einholte. So ging es im laufschritt zurück ins Auto wo wir uns alle in unseren Bulli verkrochen und den Regen abwarteten.
Am nächsten Morgen wurden wir neben den Kuhglocken auch von Regentropfen geweckt. Nach einem Frühstück hörte der Regen aber dann doch noch auf und wir beschlossen noch mal an Niviuk, Thor (7A), Odin (7B) und Flechtenkante zu gehen. Da die Flechtenkante leider nass war machte Matti Kruzifix (7A) und so fühlte er sich dann auch oben am nassen Ausstieg mit zu wenig Pads :) Aber das ist ja genau das Richtige für ihn:)
Bei mir lief es erstaunlich gut im Niviuk. Bei meinem letzten Besuch konnte ich nicht alle Züge und hatte es im Kopf als echt schwer abgespeichert. Jetzt allerding gingen alle Züge und ich hatte mal wieder eine echt schöne Lösung für mich gefunden. Der Durchstieg blieb aber leider aus. Drei Tage im Silvapark ist für die Haut eine echte Herausforderung und nicht unbedingt zu empfehlen.
Gegen Mittag kam dann auch der vorhergesagte Regen und wir fuhren ohne große Erfolge aber uneingeschränkt zufrieden und glücklich nach Hause.
Da ich auswählen durfte und das Wetter uns so oder so keine andere Wahl lies, stand schnell Silvapark als Ziel fest. Los ging es Donnerstag abend nachdem wir uns auf der Geburtstagfeier meiner Mama lecker gestärkt hatten und noch ein bisschen altes Geschirr auf dem Polterabend meiner Freundin losgeworden waren. Wir kamen recht spät an der Silvrettahochstraße an und mussten so nichts zahlen (ca. ab 20 Uhr sind die Schranken offen). Unser Bulli konnte hier mal wieder seine alten Rohre durchpusten und brachte uns dann endlich um 2 Uhr nachts auf die Liftstation.
Am nächsten Morgen weckten uns die Sonnenstrahlen sehr früh und so gab es schon um halb 8 den ersten Kaffee und die nächsten Tage wurde das nur noch früher! Nicht so meine Zeit aber irgendwie konnte man länger schlafen. Außerdem war es doch sehr warm und man musste die kühlen Stunden am Morgen nutzen da es während der Mittagszeit nicht ideal für kleine Leisten war. Das hatten wir aber leider erst später gemerkt.
Am Freitag wollten wir zum Aufwärmen an den Anam Cara Block. Dort in der Nähe gab es noch eine 7B, die wir nicht kannten (Sprengfreie Zone). Das war echt ein schöner Boulder, nur haben wir etwas länger als gedacht gebraucht, bis Matti die tolle Toehook-Lösung gefunden hatte.
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| Sprengfreie Zone, 7B |
Danach wollten wir an den Beachblock. Dort hatten wir noch nichts gemacht und die Boulder sahen wirklich toll aus. Oben angekommen stellten wir dann aber leider fest, dass es viel zu warm war. Bis wir das aber wirklich einsahen hatte wir schon einige Haut auf den Leisten von Krieger des Lichts (7C+) gelassen. Uns blieb erst mal nichts anderes als ein kleiner Mittagsschlaf. Frisch ausgeruht sind wir dann runter zum Shining (7C+). Das ist eine Hammer Linie! Wohl desshalb auch der bekannteste Boulder im Gebiet. Wir waren aber doch schon etwas fertig und boulderten so nur die Züge aus. Das ich schon etwas erschöpft war merkte ich auch beim Abstieg wo ich ein etwas unschönen Abgang von einem Absatz hinlegte. Bis auf eine Beule am Kopf und einen bisschen blauen Fuß hatte ich aber noch mal Glück. An meinen Laufkünsten kann ich wirklich noch arbeiten. Zum Glück hatte ich kurz vorher entschieden, dass Matti lieber unsere neue 7D Kamera auf den Rücken nimmt...ich muss es wohl geahnt haben :)
Am Abend kamen dann noch Kathrin, Michi und Dani. Der Parkplatz hatte sich schlagartig gefüllt, er ist aber auch nicht übermäßig groß und im Gebiet verteilt es sich recht gut.
Wie schon erwähnt war der Start am nächsten Morgen auch nicht später, wir waren schon um 9 Uhr auf dem Weg ins Gebiet. Das muss man sich mal geben, ganz schön motiviert würde ich sagen :)
Die kühlen Morgenstunden waren aber sehr angenehm und wir konnten nun Krieger des Lichts richtig versuchen. Matti und die anderen Jungs versuchten es mit der Lösung Hände so weit wie möglich hoch und dann Füße kommen lassen. Wir Mädels konnten das aufgrund unserer eher kürzeren Körpergröße nicht. Wir entschieden uns für kleine Leisten festhalten, Füße kommen lassen und Hook weit über den Kopf. Ich hatte dann sogar noch einen echt guten Go, dabei blieb es dann aber auch.
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| Matti in Krieger des Lichts, 7c+ |
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| Danis kommende Füße in Krieger des Lichts |
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| Hochkonzentriert :) |
| Lustige Session :) (Foto: Katrhin Pflaum) |
| Kathrin :) |
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| Niviuk, 7C+/8A |
| Mitten in der schwarzen Front (Foto: Kathrin Pflaum) |
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| Kruzifix |
Bei mir lief es erstaunlich gut im Niviuk. Bei meinem letzten Besuch konnte ich nicht alle Züge und hatte es im Kopf als echt schwer abgespeichert. Jetzt allerding gingen alle Züge und ich hatte mal wieder eine echt schöne Lösung für mich gefunden. Der Durchstieg blieb aber leider aus. Drei Tage im Silvapark ist für die Haut eine echte Herausforderung und nicht unbedingt zu empfehlen.
Gegen Mittag kam dann auch der vorhergesagte Regen und wir fuhren ohne große Erfolge aber uneingeschränkt zufrieden und glücklich nach Hause.
Montag, 6. Juni 2016
Dies und das
Die letzten Wochenenden waren wir viel unterwegs. Immer auf der Flucht vor dem entweder zu heißen oder zu regnerischem Wetter.
Im Tessin hatten wir noch ein paar stürmische Tage an denen wir rocken konnten. Matti gab Second Life (8b) noch eine zweite Chance. Konnte es aber leider aufgrund seiner immer noch andauernden Schulterverletzung nicht klettern.
Da ich dort kein Auftrag hatte habe ich den Ausstieg versucht, den ich dann auch schnell klettern konnte.
Ich habe mich dann auch endlich mal getraut was schweres zu versuchen. Nachdem ich so begeistert von der Linie von Crack Line war habe ich es einfach mal versucht. Es ist auf jeden Fall schwer aber ich habe immerhin alle Züge einigermaßen machen können, sogar den etwas schmerzhaften Fingerklemmer.
Wir waren wieder mit tollen Leuten unterwegs und hatten super schöne Tage. Hier einfach noch ein paar Bilder:
Im Magic Wood war wie immer einiges los. Im Gebiet verteilt es sich ja zum Glück meistens. Wir waren dieses mal durch unsere kleineren Verletzungen nicht so richtig motiviert auf schwer bouldern und so schauten wir uns einfach ganz viel leichteres an. Wir konnten aber noch mit Kathrin zusammen einen echt lustigen Boulder (Neandertaler, 7b+/7c?) anschauen und schafften es alle. Das war wirklich schön!
Im Tessin hatten wir noch ein paar stürmische Tage an denen wir rocken konnten. Matti gab Second Life (8b) noch eine zweite Chance. Konnte es aber leider aufgrund seiner immer noch andauernden Schulterverletzung nicht klettern.
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| Matti in Secon Life, 8b |
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| Mile (Ausstieg Second Life) |
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| Crack Line |
Wir waren wieder mit tollen Leuten unterwegs und hatten super schöne Tage. Hier einfach noch ein paar Bilder:
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| Jessie lächelnd beim Aufwärmen |
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| Fai ganz müde |
Im Magic Wood war wie immer einiges los. Im Gebiet verteilt es sich ja zum Glück meistens. Wir waren dieses mal durch unsere kleineren Verletzungen nicht so richtig motiviert auf schwer bouldern und so schauten wir uns einfach ganz viel leichteres an. Wir konnten aber noch mit Kathrin zusammen einen echt lustigen Boulder (Neandertaler, 7b+/7c?) anschauen und schafften es alle. Das war wirklich schön!
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| Mile in den ersten kräftigen Zügen in Neandertaler |
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